IR3EB – Chavalatsch, R6 und OGN

Zum zweiten, aber leider nicht letzten Einsatz, kam es letzten Samstag, den 13. August 2016. Dabei waren Simon IN3FQQ, Konstantin mit XYL Oana und ich. Die Installation vom letzten Samstag für das OGN lief leider noch nicht wie geplant und auch diesmal hat’s leider richtig “gefuxt”! Wir waren alle mit unserem Latein am Ende, wir konnten zwar einige lockere N-Stecker feststellen, aber letztendlich lief trotzdem nix.

Erfolgreich hingegen verlief die Installation des Unter- und Überspannungsschutzes zu 65 A. Dieser musste installiert werden, weil der Laderegler von STECA, nur als Unterspannungsschutz eingesetzt, einen etwas zu hohen Schwellwert für die Abschaltung der Gerätschaften hatte und im Winter dazu tendierte, dauernd ein- und auszuschalten. Der neue Schutz hat ein größeres Schaltfenster, er schaltet die Gerätschaften bei 21 Volt ab und erst bei 24 Volt wieder hinzu.

20160813_144837Der Unterspannungsschutz hat einen Eigenverbrauch von nur 1,5 mA im Betrieb, im ausgeschalteten Zustand nur 0,6 mA! Es wird sich diesen Winter zeigen, wie gut er nun ist! Die Schaltschwellen sind einfach vor Ort umprogrammierbar. Bedienungsanleitung liegt vor Ort (siehe Bild).

Weiters wurde das Funkgerät für die Fernsteuerung direkt mit Strom versorgt, vorher wurde nur mit 5 V die interne Batterie geladen. Dies führte dazu, dass bei Stromausfall die Batterie sich entleerte und bei wiederkommen des Stromes kein sauberer Reset des Funkgerätes möglich war. Dies hatte den RX total blockiert.

Und damit’s ja nicht zu einfach wurde, bemerkten wir kurz vor dem Abstieg, dass die Fernsteuerung gar keine Verbindung zum Hamnet hatte … der Grund war alsbald gefunden: der 5 Volt Regler wurde von mir auf 3,5 Volt herabgesetzt, um den Betrieb des Baofeng UV-3 zu gewährleisten. Ich wusste nicht, dass diese Spannung auch die Fernsteuerung versorgte 🙁 und die war mit den paar 3,5 Volt absolut nicht zufrieden. Also hab’ ich die Spannung wieder auf 5 V gesetzt aber … der Baofeng ging nicht mehr auf Sendung!!! Gut, also hab ich halt die Spannung auf 4,75 V gesetzt und damit waren dann beide zufrieden!

Zuallerletzt mußten wir feststellen, dass der Motorola MC Compact, nun mit SVX-Link versehen, sich selbst störte. Leider habe ich keine Erklärung dafür, war er doch bis vor kurzem als Reserve-R4 am Rittnerhorn im Einsatz. Könnte sein, dass eine unglückliche QRG-Kombination das Problem ist.

Gegen 17:00 ging’s dann also Richtung Tal. Ich probierte mit dem Fahrrad diesmal die Abfahrt Richtung Lichtenberger Alm, um zu sehen, ob ein Aufstieg von dort einfacher wäre. Aber dem war nicht so, denn der Weg war an sehr vielen Stellen enger, felsiger und steiler. Der Aufstieg mit dem Fahrrad von der Stilfser Alm war bei weitem einfacher!

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An einer der nächsten Samstage werden wir dann wohl den alten R6, umgebaut mit SVX-Link, wieder auf den Chavalatsch bringen … wie heißt es doch so schön: Aller guten Dinge sind drei!

73! Thomas, IW3AMQ

 

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