Hinter den Kulissen des Innsbrucker Flughafens
Besichtigung der Wettersonden-Station
Ein außergewöhnlicher Ausflug führte am 19. Mai 2026 fünf begeisterte Funkfreunde direkt hinter die Kulissen des Innsbrucker Flughafens. Gerald (IN3PGD), Herbert (IW3BRH), Armin (IN3IJJ), Karl (IN3EBP) und Bruno (IN3PBO) erhielten die seltene Gelegenheit, den Wettersonden-Startplatz des Flughafens aus nächster Nähe zu besichtigen.
Schon die Vorbereitung versprach ein besonderes Erlebnis: Nach mehreren Telefonaten mit Wolfgang, dem verantwortlichen Leiter der Sondenstation, wurden wir über den Ablauf und die Sicherheitsvorkehrungen, welche für den Zutritt zum Flughafengelände notwendig sind, genau informiert.
Vor Ort angekommen, hieß es: zunächst gelbe Warnweste anziehen und dann ab durch den VIP Security-Check. Dort mussten wir uns erst einmal ein wenig freimachen (hi), um grünes Licht beim Scanner zu bekommen.
Mit Akkreditierungsausweisen ausgestattet führte der Weg anschließend vorbei an eleganten Privatjets direkt zum eigentlichen Ziel der Exkursion: dem Wettersonden-Startpunkt. Mit großem Interesse lauschten wir gespannt den fachkundigen Erklärungen von Wolfgang, der den gesamten Ablauf eines Wettersonden-Starts detailliert erläuterte.
Besonders beeindruckend waren die Einblicke in die Technik hinter den Starts. Von den Wasserstofftanks, zur Befüllung der Ballons, bis hin zur Programmierung und Bestückung des Rondells, auf dem mehr als 20 Wettersonden auf ihren Einsatz warteten. Uns wurde dadurch bewusst, wie viel Präzision, Technik und Erfahrung eigentlich hinter jedem einzelnen Start stecken.
Zum Abschluss durfte natürlich auch ein gemeinsames Erinnerungsfoto mit Wolfgang nicht fehlen. Als Zeichen der Wertschätzung überreichten wir ihm einen Geschenkkorb und bedankten uns herzlich für die spannende Führung. Mit Wolfgang haben wir einen tollen und äußerst kompetenten Freund gewonnen.

Nach der Rückfahrt nach Südtirol ließen wir den gelungenen Tag gemütlich bei Kaffee und angeregten Gesprächen ausklingen. Ein besonderer Dank gilt dabei Karl IN3EBP, der uns mit seinem Auto sicher hin- und zurück brachte.
Das war ein außergewöhnlicher Ausflug, der uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird!
73 und „Sonden Heil“ de Bruno IN3BPO




