Optoelektronische Oszillatoren: Aktuelle und aufstrebende Trends

*****Am Freitag, den 28. September findet in den Clublokalen Bruneck und Meran der monatliche Vereinsabend mit diesen Besprechungspunkten statt. Beginn ist um 20.00 Uhr****

Afshin S. Daryoush, Tianchi Sun, Drexel Universität, Philadelphia, PA 19104
Ulrich L. Rohde, Ajay Poddar, Synergy Microwave Corp., NJ 07504

Abstrakt

Hochstabile Oszillatoren sind der Schlüssel für viele wichtige Anwendungen, bei denen eine kohärente Detektion für eine verbesserte Detektion durchgeführt wird. OEO (Optoelektronischer Oszillator) weist ein geringes Phasenrauschen bei Mikrowellen- und Millimeterwellenfrequenzen auf, was für Anwendungen wie synthetische Aperturradargeräte, Weltraumkommunikation, Navigation und Messtechnik attraktiv ist. Mit dem Aufkommen von drahtlosen Kommunikationsträgern mit hoher Datenrate, die bei Frequenzen über 10 GHz für die Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung arbeiten. Der herkömmliche Standard OEO leidet unter einer großen Anzahl unerwünschter, eng beieinander liegender Oszillationsmodi, großer Größe und thermischer Drift. Die hochmodernen X-Band- und K-Band OEO-Synthesizer verfügen über eine neuartige Technik der Selbstinjektionsverriegelung mit doppelter Selbstphasenverriegelung (SILDPIL), die das Phasenrauschen im Nahbereich und weit entfernt vom Träger reduziert und gleichzeitig den im Standard OEO beobachteten Seitenmodus unterdrückt.

Als Beispiel werden Frequenzsynthesizer im X-Band (8-12 GHz) und K-Band (16-24 GHz) gezeigt, die typischerweise Phasenrauschen bei 10 kHz Offset zum Träger besser als -138 dBc/Hz bzw. -128 dBc/Hz aufweisen. Eine vollintegrierte Version von OEO mit geringem Phasenrauschen wird angestrebt, um die fünfte Generation (5G) zu erreichen, wobei die Größe, der Stromverbrauch, die Empfindlichkeit gegenüber Umwelteinflüssen und die Kosten berücksichtigt werden.

Hier der gesamte Artikel in englischer Sprache.

73! Thomas, IW3AMQ