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Silent key: DK6SCW, Fritz

Leider erhielten wir auf der Hamradio in Friedrichshafen die traurige Nachricht des plötzlichen Todes von Fritz, DK6SCW, aus Geisingen, der am 22.06.2012 beerdigt worden ist.

Fritz war vielen Südtirolern bekannt, nachdem er fast jedes Jahr zu Ostern und zu Pfingsten in Sterzing beim Roberto, IW3ATE, am Campingplatz in Urlaub war.

Er sponsorisierte den Transponder am Hühnerspiel. Des öfteren nahm er am Sonntag an der “südtiroler Runde” mit DF3MI in Telefonie oder in Packet Radio teil.

 

Den anstehenden Text wurde über Fritz vor einiger Zeit bezüglich eines Peilsenderwettbewerbes geschrieben:

Technikbegeisterung, Kameradschaftsgeist und  Kommunikationsfreude verbinden die Freunde des Amateurfunks. Manchmal funkt  sogar ein König mit.

„DK6SCW“, stellt sich Fritz vor. Nachnamen nennt er keinen, denn die gibt es  unter Funkamateuren ohnehin nicht. „Meinen Namen gibt es bestimmt ganz häufig – aber meine Funkkennung gibt es nur ein einziges Mal auf der Welt“, argumentiert  er, und in seiner Stimme schwingt ein wenig Stolz mit.

Nur wer die Lage richtig peilt, kann einen Peilwettbewerb  gewinnen.

Dabei hat Fritz eigentlich gar keine Zeit zum Plaudern, denn er steht mit  Kopfhörern, Karte, Kompass und Peilgerät im Wald und steckt mitten in einem  Peilwettbewerb. Das ist eine Art Orientierungslauf, bei dem es darum geht, fünf  versteckte Sender möglichst schnell aufzufinden. Erschwert wird das dadurch,  dass jeder Sender abwechselnd nur eine Minute lang sendet. Solche sportlichen  Wettkämpfe werden bei Feldtagmeetings ausgetragen, doch sie sind nur ein kleiner  Teil solcher Veranstaltungen.

„Es ist eine willkommene Gelegenheit, Freunde zu treffen, mit denen man sonst  nur redet“, meint Fritz. Geredet wird auch auf den Meetings viel, doch das ist  auch richtig so. Immerhin ist „Kommunikation“ für Amateurfunker das zentrale  Wort, wenn es um ihr Hobby geht. „Funken ist völkerverbindend“, meint Fritz. „Vorurteilsfrei, unpolitisch und jenseits jeder Religionszugehörigkeit kommen  Menschen weltweit miteinander in Kontakt.“